Altenpflege oder der Tag in Grün
Es ging mir heute wie es einem Baby gehen muss, das von einem zum anderen Tag plötzlich Farbfernsehen kann.
Auf der Fahrt zur Arbeit überholte ich den Frühling, der wie eine flache Welle träge den Berg hochkriecht. Hier oben, wo mein Zuhause ist, schwebt das Grün noch wie ein giftiges Gas um die Äste und unten im Tal läuft schon der Magnolien-Porno, wenn sich die Blüten am Ende vulgär öffnen und die Bäume aussehen, als wäre Vagina-Schlussverkauf.
Dank Frau Benz kann ich stündlich in der Jahreszeit hin und her fahren, ganz wie's beliebt.
Damit soll aber meinem heutigen Grün-Erlebnis noch kein Ende gesetzt sein, denn normalerweise steht mein grünes, kleines Auto vor meinem Haus auf der Straße, wenn ich heimkomme. Heute nicht. Anscheinend hat meine Tochter mit ihrem noch TÜV-warmen Führerschein eine lapidar dahingeworfene Aussage meinerseits ernst genommen und grüngurkt jetzt zur Einsammlung von Verkehrserfahrungen mit MEINEM Eukalyptusbonbon in der Gegend rum.
Ich bin wahrlich entsetzt darüber, dass ich auch im nüchternen Zustand solchen Scheiß reden kann!
Dem Grünen nicht genug, musste ich heute bei meiner Tätigkeit der Altenpflege von deren Oberfläche soviel grünes Zeug abnehmen, dass es mir immernoch aus Haar und Sweatshirt rieselt.
Eigentlich wollte ich den Feierabend mit der Einpflanzung von grober Blattpetersilie ins Hochbeet verbringen, aber da wird nichts draus. Das Mäglein ist randvoll und dürstet nach Entspannung in Rot!
Auf der Fahrt zur Arbeit überholte ich den Frühling, der wie eine flache Welle träge den Berg hochkriecht. Hier oben, wo mein Zuhause ist, schwebt das Grün noch wie ein giftiges Gas um die Äste und unten im Tal läuft schon der Magnolien-Porno, wenn sich die Blüten am Ende vulgär öffnen und die Bäume aussehen, als wäre Vagina-Schlussverkauf.
Dank Frau Benz kann ich stündlich in der Jahreszeit hin und her fahren, ganz wie's beliebt.
Damit soll aber meinem heutigen Grün-Erlebnis noch kein Ende gesetzt sein, denn normalerweise steht mein grünes, kleines Auto vor meinem Haus auf der Straße, wenn ich heimkomme. Heute nicht. Anscheinend hat meine Tochter mit ihrem noch TÜV-warmen Führerschein eine lapidar dahingeworfene Aussage meinerseits ernst genommen und grüngurkt jetzt zur Einsammlung von Verkehrserfahrungen mit MEINEM Eukalyptusbonbon in der Gegend rum.
Ich bin wahrlich entsetzt darüber, dass ich auch im nüchternen Zustand solchen Scheiß reden kann!
Dem Grünen nicht genug, musste ich heute bei meiner Tätigkeit der Altenpflege von deren Oberfläche soviel grünes Zeug abnehmen, dass es mir immernoch aus Haar und Sweatshirt rieselt.
Eigentlich wollte ich den Feierabend mit der Einpflanzung von grober Blattpetersilie ins Hochbeet verbringen, aber da wird nichts draus. Das Mäglein ist randvoll und dürstet nach Entspannung in Rot!
rinpotsche - 25. Apr, 20:21

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