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    <title>daily lahma : Kommentare</title>
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    <dc:creator>rinpotsche</dc:creator>
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    <title>daily lahma</title>
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    <title>Alternative Ameisenbekämpfung</title>
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    <description>Vor 2 Jahren war ich mal in Dakar, Senegal. Ich wohnte in einem grossen Haus, und eines Tages fand ich genau vor meiner Zimmertür eine grosse Menge Ameisen, ca.500 Stück, und es kamen immer neue hinzu, aus einem kleinen Loch am Boden. Da gabs nichts zu essen, vor meiner Zimmertür, die dudelten da einfach so rum. Zufällig kam ein mir bekannter und geschätzter Senegalese vorbei, sah die Ameisen, und informierte mich begeistert, dass das ein glückverheissendes Zeichen sei, dass die Ameisen vor MEINER Türe aufgetaucht sind. Es sei möglicherweise ein Zeichen, dass meine Ahnen über mich wachen, und jetzt sei ein Opfer gefordert. Etwas Weisses. So zündete ich eine kleine, weisse Kerze an und streute ein paar annähernd weisse Hirsekörner in die Nähe der Ameisenversammlung, und zog mich diskret zurück, um meine Ahnen bei der Annahme meines Opfers nicht zu stören. Inzwischen hatte sich die Zahl der Tiere mindestens verdoppelt, und ich hatte die vage Befürchtung, sie könnten gemeinsam beschliessen, mein Zimmer zu stürmen.&lt;br /&gt;
Nach ca. 15 min kehrte ich zurück. ALLE Ameisen waren verschwunden, und die Hirsekörner auch. Und sie kamen auch nicht wieder. Mein Berater war sehr befriedigt, der Respekt vor den Glücksträgern, wie er sie nannte, war bezeugt, und das Opfer war angenommen worden.&lt;br /&gt;
Ich habe das dann noch öfter gemacht, mit der Kerze und dem Opfer, und mich auch immer gefreut, sie zu sehen, die Glücksträger, und bin ganz froh, dass ich sie nicht töten muss, aber ich bin ja auch kein Christ.</description>
    <dc:creator>momoseven</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 momoseven</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-30T18:11:23Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://rinpotsche.twoday.net/stories/4995146/#4996396">
    <title>ich glaube,</title>
    <link>http://rinpotsche.twoday.net/stories/4995146/#4996396</link>
    <description>dass wir alle mal käfer waren und eigentlich noch welche sind. unser gehirn flunkert uns lediglich das zweibeinertum vor. wenn wir uns so sehen würden, wie wir wirklich sind, würden wir im spiegel käfer sehen. aber die evolution entfremdete uns peu à peu von unsererem käferbewußtsein. nur sehr sensible menschen wie kafka, haben bzw. hatten noch solche tagträume, die uns auf unsere archaische natur zurückwerfen. der mensch ist ein insekt, das sieht man doch. ich meine, das sieht man an seinem verhalten, wie er überall über die erde kriecht und fleucht - ein höllengesumme ist das! &lt;br /&gt;
er lebt in insektenstaaten und führt insektenkriege. ich bin sicher, dass ein außerirdischer uns wirklich als käfer sieht, während wir wahrscheinlich durch die manipulation unseres gehirns den außerirdischen ebenso als käfer sehen würden. ich weiß, das klingt verwirrend, aber es ist die wahrheit. eines tages werden wir schreckensbleich ausrufen: &quot;die käfer kommen!&quot; und in wirklichkeit sehen wir uns nur selbst. ja, ich bin sicher, dass wir eines tages die schreckliche wahrheit über uns erfahren werden, und dann wird es uns wie schuppen von den augen fallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4cm? hm, mit den maßstäben ist das auch so eine sache ... in käfer-cm?</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-16T09:38:22Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rinpotsche.twoday.net/stories/4994943/#4996255">
    <title>auf schnecken</title>
    <link>http://rinpotsche.twoday.net/stories/4994943/#4996255</link>
    <description>trete ich auch höchst ungern, vorallem auf die mit den häusern.&lt;br /&gt;
ich erinnere mich in diesem zusammenhang noch voller abscheu an den waldweg, der auch als schulweg diente. der war übersät von plattgefahrenen nacktschnecken. da lag kiloweise rot-bräunlicher schneckenmatsch und schleim über den weg verteilt. man mußte reintreten oder mit dem fahrrad drüberfahren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
diese 4cm-regel ist ja ein kuriosum. hoffentlich schrumpfen die menschen nicht irgendwann merklich ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gruß&lt;br /&gt;
bon.</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-16T08:39:20Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://rinpotsche.twoday.net/stories/4994943/#4996200">
    <title>Ja, das ist eine große Frage. Bin gerade aus Versehen auf eine Schnecke getreten,...</title>
    <link>http://rinpotsche.twoday.net/stories/4994943/#4996200</link>
    <description>Ja, das ist eine große Frage. Bin gerade aus Versehen auf eine Schnecke getreten, während ich mit meinem Hund spielte. Das find ich viel schlimmer!&lt;br /&gt;
Danke für Deinen Besuch!</description>
    <dc:creator>rinpotsche</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rinpotsche</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-16T08:19:11Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Neulich bei Insekts</title>
    <link>http://rinpotsche.twoday.net/stories/4995146/</link>
    <description>Neulich, die Vierzentimeterregel im Hinterstübchen, beging ich in einer Rauchpause den verwilderten Garten um meine Wirkstätte, die mitten in einem Stadtwald liegt. Um ein bisschen Fröhlichkeit in den ungepflegten Dschungel zu bringen, haben Kulturpflanzenfreunde unter meinen Kollegen Blütenstauden gesetzt, die gegossen werden wollen. Das dafür benötigte Wasser wird in alten Babybadewannen aus dem Regen gesammelt, was einerseits vernünftig, andererseits den natürlichen Wildwuchs mit Plastikrosa in ästhetisch unakzeptablem Maße stört. Deshalb freue ich mich immer über die langsame aber stete Einnahme der grünen Algen über das grelle Rosa der Kunststoffwannen und beobachte gerne die Invasion.&lt;br /&gt;
So kam es, dass ich bei einer meiner Rauch-Patrouillen ein riesiges Insekt befremdlicher Körperarchitektur und bewegungslos auf dem Grund eines Babybades entdeckte.&lt;br /&gt;
Oha, dachte ich, weil mir die Regel mit den vier Zentimetern wetterleuchtend durch&apos;s Hirn schoss, oha, DERHERRSEIMEINZEUGE, ein Kavenzmann.&lt;br /&gt;
Stand ich doch den Unkenrufen bezüglich Klimawandel bisher kritisch gegenüber, sollte ich ausgerechnet die erste sein, die dem Beweis dafür gegenüberstand?&lt;br /&gt;
Ich fischte das Monster aus dem Wasser, stellte mit einem kleinen Spiegelchen, der vor dem Insektengesicht nicht beschlug, den Tod fest, zückte meinen allgegenwärtigen Maßstab, damit ich sicher gehen konnte, nicht noch drauftreten zu müssen, und legte das Tier auf einen Grabstein, der zufällig in der Nähe war.&lt;br /&gt;
Seine Zier war für das menschliche Auge unauffällig. Kein käfertypisches Changieren der Farben, dafür exorbitante Fühlerlängen, die die eh schon erstaunliche Körperlänge noch übertraf. Sechs Zentimeter Body plus fast acht Fühlerlänge, gegliedert, also noch in den einzelnen Segmenten beweglich. &lt;br /&gt;
Er (eine Sie habe ich spontan ausgeschlossen) stank abscheulich. Offensichtlich reichte die Körpermasse aus, um genügend Aasgeruch zu erzeugen.&lt;br /&gt;
Arbeite ich doch regelmäßig mit Gestalten aus der tierischen Unterwelt, den Präparatoren des naturkundlichen Museums zusammen, so dass es mir ein Leichtes war, ein Photo von dem Leichnam an die richtige Adresse zu schicken.&lt;br /&gt;
Die Rückmail war mit Bedauern geprägt. Es handelte sich um den stark vom Aussterben bedrohten Heldbock, den man eigentlich auf Samtkissen und mit ausreichend Nahrung zum Kopulationsplatz seiner Wahl tragen sollte, dort, dem Akt im Hintergrund und schweigend harrend, anschließend mit einem stärkenden Mahl unterstüzend, schonend aus dem kräftezehrenden, arterhaltenden Schauspiel sanft entpflückend sollte. Sein Zuhause sei eine sterbende Eiche, bestenfalls solitär stehend, in der er seine Riester-Rente in Empfang nehmen gedenke und nicht eine rosafarbene Babywanne. Ich druckte die Mail aus und legte sie neben den Kadaver. In bester Absicht, um meine Mitmenschen damit zu briefen, sie empfindsam zu machen und weitere Tragödien zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Dass der Mensch und seine Fortpflanzung über solchen Ereignissen steht, musste ich wenige Tage darauf feststellen. Eine frisch befruchtete Kollegin mit eingebildetem, verschärften Geruchssinn, trug mir würgend vor, dass ich das stinkende Tier unverzüglich aus dem Eingangsbereich ihrer Arbeitsstätte zu entfernen habe, ansonsten müsste sie mich namentlich als Grund ihrer Krankschreibung erwähnen.&lt;br /&gt;
Hätte vielleicht besser drauftreten sollen.</description>
    <dc:creator>rinpotsche</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rinpotsche</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-15T17:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rinpotsche.twoday.net/stories/4994943/#4994966">
    <title>Na wenn das mal kein Gottesmess... äh lästerlicher ;) Beitrag ist ;)... &lt;br /&gt;
Viele...</title>
    <link>http://rinpotsche.twoday.net/stories/4994943/#4994966</link>
    <description>Na wenn das mal kein Gottesmess... äh lästerlicher ;) Beitrag ist ;)... &lt;br /&gt;
Viele Grüße&lt;br /&gt;
Aurisa</description>
    <dc:creator>Aurisa</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Aurisa</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-15T15:51:46Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rinpotsche.twoday.net/stories/4994943/">
    <title>Das ganze Ausmaß</title>
    <link>http://rinpotsche.twoday.net/stories/4994943/</link>
    <description>Unter Ameisen ist unser Haus seit Jahren als der Ort bekannt, an dem kleine, grausam entstellte Kumpelseelchen auf Butterbroten gen Himmel fahren, obwohl dies nur ein einziges Mal vorkam. Vielleicht haben wir damals zufällig die oberste Heeresleitung vernichtet oder den Truppenpriester höchstpersönlich. Es könnte auch so gewesen sein, dass die auf dem Brot Getöteten eh die letzten waren, ein mannschwaches, versprengtes Restgrüppchen, die sowieso geopfert werden sollten, oder die totale Vernichtung eines Zwergenstaates. Sei&apos;s drum. &lt;br /&gt;
Das Haus ist ameisenfrei und ich kämpfe nunmehr mit dem Hüftgold, das der ungetrübte Verzehr unkontaminierter Toblerone hinterlassen hat.&lt;br /&gt;
Insekten scheinen untereinander derartige Erfahrungen nicht auszutauschen. Statt der Ameisen sind andere Gattungen hier eingezogen. Leider untauglich für Butterbrotbeläge, weil die langen Beinchen zwischen den Zähnen stecken bleiben und das ganze Tier sich deutlich vitaler auf Butter benimmt als die ordinäre Ameise.&lt;br /&gt;
Ich bin immer noch kein Fan von selbst durchgeführten Tötungen, muss aber zu meiner Schande gestehen, dass der Eintritt in meinen persönlichen Gloriolenbereich erst Letzt zu einem blutigen Massaker geführt hat.&lt;br /&gt;
Noch ganz benommen von dem Mord, nutzte ich die nächstbeste Gelegenheit, um mir seelsorgerischen Beistand zu holen.&lt;br /&gt;
Lange musste ich nicht warten, da erwischte ich einen hausbekannten, fundamentalistischen Christen, wie er außerhalb geschlossener Räume auf eine Ansammlung Ameisen trat. Da ich mich ja ebenfalls zu den Ameisenmördern zähle, konnte ich frank und frei den Christen befragen, wie sich das jetzt verhält mit der Töterei von gottgeschaffenem Leben und ob seine Tat nun nach Buße verlangt. Ich könnte mir dann im Notfall was abgucken und heimlich regelgerecht nachbüßen. Zeitliche Abstände zwischen Tat und Sühne dürften eigentlich dem Allmächtigen wurscht sein, Hauptsache es gelingt noch im Diesseits, dachte ich mir.&lt;br /&gt;
Die prompte Antwort, die ich auf meine Frage bekam, hatte ich überhaupt nicht erwartet:  Unter vier Zentimeter Körperlänge ist das o.k.!&lt;br /&gt;
(Zum allgemeinen Verständnis muss ich erwähnen, dass der Angesprochene eine steile Karriere innerhalb der Kirche gemacht hat und die Bibel auswendig kann.)&lt;br /&gt;
Er winkelte sein Bein so an, dass er seine Sohle auf Leichenteile untersuchen konnte. Meine Frage schien ihn nicht im Geringsten zu irritieren.&lt;br /&gt;
Ah so, bei Ameisen brauch man dann ja nicht mal vorher nachmessen, folgerte ich nicht ohne eine gewisse Beklommenheit.  Genau, alttestamentarisch verbrieft, meine Liebe, sparte sich ein Amen und widmete sich Wesentlicherem.&lt;br /&gt;
Da stand ich nun mit wagem Schlechten Gewissen und einer sperrigen Absolution in der Tasche.&lt;br /&gt;
Wie machen das die Christen nur, mit einer solchen Sicherheit von exakten Größen zu sprechen ohne einen anständigen Schulabschluss im Gepäck? (Selbstverständlich möchte ich die Pauschalierung sofort zurücknehmen, aber in diesem Fall ist mir die schulische Vita bekannt).&lt;br /&gt;
Der Gedanke beschäftigte mich noch eine zeitlang, bis ich zu einem schlüssigen Ergebnis kam: Messdiener!&lt;br /&gt;
Ist Ihnen schon aufgefallen, dass öffentlich auftretende Christen selten alleine sind? Man kann also davon ausgehen, dass sich in der Ansammlung Christen immer auch Messdiener befinden, die die profane Arbeit des Berechnens und mit den daraus resultierenden Ergebnissen dienen. Auch die sonntägliche Messe in den Gotteshäusern bekommt einen Sinn, denn dort wird der Blick auf&apos;s Kleintier geschult, wenn mal kein Maßband zur Stelle ist.&lt;br /&gt;
Den Obersten allen Messens nennt man Messias. Er stammt ursprünglich aus Messopotamien, wo er alles vermaß und die Vier-Zentimeter-Regel formulierte, die sich in messdienlichen, mündlichen Überlieferungen bis weit in die Vergangenheit erhielt. Dort entstand auch die erste Tiermasst. Die als eindeutig über vier Zentimeter gemessenen Tiere wie Kühe, Ziegen und Boa Contrictors wurden fortan gemesstet, d.h. künstlich noch größer gemacht, damit jeder Depp, auch ohne Schulbildung, gleich weiß, dass man auf die nicht treten darf.&lt;br /&gt;
Um sich bei den religiös anders orientierten nicht lächerlich zu machen, wurde später eine kleine Veränderung in der Bezeichnung vorgenommen. Bis heute heißt es nun mästen nicht messten.&lt;br /&gt;
Als kleines Hilfsmittel habe ich mir nun kreuz und quer hölzerne Maßstäbe auf den Küchenboden genagelt, an denen die Tierchen irgendwann vorbeilaufen müssen. Ich töte die Winzlinge trotzdem nicht, außer sie kommen mir näher als vier Zentimeter!</description>
    <dc:creator>rinpotsche</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rinpotsche</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-15T15:36:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Dankeschön</title>
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    <dc:creator>rinpotsche</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rinpotsche</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-26T08:11:05Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rinpotsche.twoday.net/stories/4947225/#4947339">
    <title>gratuliere,</title>
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    <description>gratuliere, das tut gut ...</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-25T04:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rinpotsche.twoday.net/stories/4947225/">
    <title>Erstaunlich dickes Eis unter der Kuh</title>
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    <description>Seit meinem Abi, vor ungefähr zwanzig oder fünfundzwanzig Jahren, habe ich mich nicht mehr so konzentriert wie heute Nachmittag. Damals gipfelte das Leistungshoch in einer zertifizierten Wackeldrei, die ich noch kurze Zeit danach benutzte, aber mir mein weiteres Leben nicht wahrnehmbar besser machte.&lt;br /&gt;
Ich ließ mich in den darauffolgenden Jahren nur noch einmal auf eine staatliche Prüfung ein, dem Motorradführerschein, der ebenfalls über einen befriedigenden Abschluss nicht hinaus kam. Dazwischen und danach lagen Erdnüsse, bei denen ich mich schon sehr anstrengen muss, um mich daran zu erinnern.&lt;br /&gt;
Und heute bekam ich Applaus zur Vertonung und Beleuchtung eines Theaterstückes. Einer Arbeit, die ich nie zuvor gemacht hatte. Er hatte bestimmt eine Wertigkeit, die einer Zwei entsprach. &lt;br /&gt;
Ich will es nicht verhehlen: bin stolz auf mich. &lt;br /&gt;
Fand ich es schon immer faszinierend, HINTER der Bühne die Rowdies zu beobachten, die in normalen Klamotten und ungeschminkt die Knöpfchen und Schalter bedienten. Ab heute gehöre ich zu den Stars im Off, wenn es nicht bloß eine Probe gewesen wäre.&lt;br /&gt;
Trotzdem genieße ich jetzt mal den heimlichen Erfolg. &lt;br /&gt;
Q.e.d.</description>
    <dc:creator>rinpotsche</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rinpotsche</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-24T22:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rinpotsche.twoday.net/stories/4939040/#4942607">
    <title>das sind steinig</title>
    <link>http://rinpotsche.twoday.net/stories/4939040/#4942607</link>
    <description>schöne gedanken, rinpotsche. überhaupt waren steine meine ersten lieblinge, dann kamen die meerestiere und schließlich die sterne. &lt;br /&gt;
ich bin sicher, dass das leben aus den steinen wuchs, in den meeren gedieh, und zu den sternen wird es eines fernen tages reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich kann leider noch nicht schluß machen. seis drum.&lt;br /&gt;
man sieht sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bon.</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-22T12:33:32Z</dc:date>
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    <title>Der Dalai Lama generiert sich selbst</title>
    <link>http://rinpotsche.twoday.net/stories/4939040/#4942565</link>
    <description>In meiner persönlichen, grauen Vorzeit meine ich mal gelesen zu haben, dass es mit die schwierigste Aufgabe des Gehirns sei, abgesehen von der Formulierung Sinnvollem, Gesichter zu interpretieren. Deshalb beschränke sich der Geist auf lokal Gewohntes und batsch, sehen alle Chinesen gleich aus, egal wie alt. Zudem ist dieses Volk auch noch so fies, uns mit gefärbten Haaren gänzlich zu irritieren.&lt;br /&gt;
Aber das machen auch die Steine. Die haben nur Millionen-Geburtstage und schauen mitleidig auf die überhebliche Menschengesellschaft.&lt;br /&gt;
Dann kommt ein Kind und lässt Dich achtmal über den See flippen und ein Otter legt Dich auf seinen Bauch, um sich ein Schneckchen auf Dir auf zu klopfen.&lt;br /&gt;
Könnte wirklich ein angenehmer Gedanke sein. Ein Erdbeben wäre ein schönes Ereignis, weil Du wieder in den Erdbauch gesaugt wirst, wo&apos;s kuschlig warm ist und Du eine neue Form kriegst.&lt;br /&gt;
Vielleicht wirst Du ganz schwarz, kommst in China wieder an die Oberfläche, um dort als teures Steinmehl dem Chinesen zur verjüngenden Haarkur zu verhelfen.&lt;br /&gt;
Ich glaub, ich mach mal Schluss.</description>
    <dc:creator>rinpotsche</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rinpotsche</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-22T12:08:24Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rinpotsche.twoday.net/stories/4939040/#4942433">
    <title>stimmt,</title>
    <link>http://rinpotsche.twoday.net/stories/4939040/#4942433</link>
    <description>es scheint in meinen augen auch keine wirklich alten chinesen zu geben. wie alt ist der dalai lahma? er sieht aus wie höchstens fuffzig.&lt;br /&gt;
irgendwie alles uni bei insekten, chinesen und gorillas. dabei gibts bestimmt massig unterschiede altersmäßig sowie artenmäßig. die sehgewohnheiten bestimmen, wie differenziert wir eine sache überblicken. der eskimo kennt über 20 sorten schnee.&lt;br /&gt;
der heutige medienfreak kennt sich in der computerwelt tierisch gut aus, aber er kann gesichter kaum noch auseinanderhalten. deswegen sagt er einfach zu jedermann: &quot;hey alter, cool bleiben ...&quot;&lt;br /&gt;
ich bin irgendwie froh, dass ich noch zu der generation gehöre, die kühe und schweine voneinander unterscheiden kann, und ziegen und schafe, sowie hunde und katzen. leider gewinne ich damit in der zukunft keinen blumentopf. ach ja, und die vögel, die fliegen immer weg, wenn ich sie mir näher anschauen will, außer den stadttauben, die mir auf den kopf kacken. taubenscheisse sieht weiß aus (wie schnee) ... yeah, alter, das ist taubenscheisse, fuck off!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
also ich will überhaupt kein tier sein, rinpotsche, auch kein mensch. wenn ich unbedingt reinkarnieren muss, dann als stein, als schöner alter granit, an dem sich alle welt die zähne ausbeißt.</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-22T10:58:15Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://rinpotsche.twoday.net/stories/4939040/#4940724">
    <title>Nun ja</title>
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    <description>&lt;br /&gt;
Ich arbeite an den Gesichtern meiner Alten mit meist glatten Ergebnissen. Aber auch das tröstet wenig über den eigenen Weg zur Heuschrecke.&lt;br /&gt;
Nein, habe nur Junikäfer gesehen. Maikäfer sind wohl ausgefallen. &lt;br /&gt;
Und ich möchte mich nicht in ein Tier mit Bodennähe verwandeln, wenns schon so sein wird, dann was gemütliches und hochbeiniges, weil ich das nie hatte. Weg vom wischbedürftigen Boden.&lt;br /&gt;
Könnte es nicht sein, dass wir nur keinen Blick für ein altes Tiergesicht haben, und es bei denen halt keine Runzeln, sondern schlechter Atem ist, der das Alter anzeigt? Und gelbe Zähne? Ach Sch...haben wir ja auch.&lt;br /&gt;
Ich möchte Vogel sein, dann käme ich wenigstens mal auf einen grünen Zweig.</description>
    <dc:creator>rinpotsche</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rinpotsche</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-21T14:03:27Z</dc:date>
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    <title>ich glaube,</title>
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    <description>die menschen sind längst chimären. heute fühle ich mich wie ein altersschwacher berggorilla. und innwendig wie sau. die alten, die ich pflege, sehen längst aus wie trolle und hexen. es ist schwer vorstellbar, dass sie einmal &quot;normal&quot; aussahen. wenigstens müssen sie mutationen aufgrund radioaktiver verstrahlung sein. derart krumm und schief ist kein haus. auch ihre gesichter ... kaum noch zu beschreiben. eine alte katze sieht immer noch aus wie eine katze. aber ein alter mensch sieht aus wie ... ja, wie? am besten greifen vergleiche mit insekten: larven, heuschrecken, käfer ...&lt;br /&gt;
auch ihre sprache degenerierte zu eher tierischen lauten. ich gewöhnte mich dran. manchmal befürchte ich, dass ich mich bereits morphologisch anpasse. gehe ich nicht schon viel krummer als vor 20 jahren? eines tages geht es mir wie franz kafkas gregor samsa, und ich wache als käfer auf.&lt;br /&gt;
wie ist eigentlich das wetter heute? meine gliedmaßen sind ganz steif. uuuuaaaaahhhh! ich muß mich bewegen. scheiß kühl. warum denke ich jetzt an maikäfer? schon einen gesehen ausser bei wilhelm bush? uuuuuaaaaahhhhh! die verwandlung ist in vollem gange. auf allen vieren krabble ich ins bad. ich muss mal wieder den boden wischen ... uuuuuaaaaaahhhhh!</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-21T11:37:41Z</dc:date>
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    <title>Die Kuh in Dir</title>
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    <description>Im kühlen Maiwind, eine Kippe zwischen den klammen Fingern vor der Gefängniswand, hinter der die Alten auf meine Pflege kurz warten mussten, dachte ich über den Artikel im Online-Spiegel nach, den ich gerade gelesen hatte: die Erderwärmung würde jetzt zehn Jahre Pause machen, also bis zum siebzehnten Mai 2018, um dann erst richtig heftig und unaufhaltsam zuzuschlagen. &lt;br /&gt;
Für heute hatten die hochbezahlten Forscher meine Zustimmung. Ich kam erst ins Grübeln, als ich anschließend die Wettervorhersage für&apos;s lange Wochenende aufrief. Nach drei Tagen exakter Vorhersage kommt nur noch die Option Trend. Sie basiert auf einen empirischen Wert. Eine fünfzig prozentige Regenwahrscheinlichkeit im Trend bedeutet, dass im gleichen Monat der vorangegangenen Jahre bei ähnlicher Wetterlage es entweder geregnet hat oder nicht.&lt;br /&gt;
Offensichtlich ist es den Meteorologen nicht wirklich möglich, weiter als bis auf drei Tage das Wetter zuverlässig zu erraten. Auf zehn bis hundert Jahre scheint das Problem geringfügiger zu sein. Schließlich kann man dafür zwischen meterlangen Arktiseisstangen meditieren, die DNA von Singvögeln an rotem Sößchen in die Überlegungen einflechten und gaschromatografische Analysen von vorchristlichem Blut in französischen Höhlen hinzu ziehen. Der Aufwand ist sicher übertrieben, wenn es nur ums Wetter am Wochenende geht. Versteh ich.&lt;br /&gt;
Ich drückte die Kippe aus und checkte nochmal das Magazin. Meine Alten jammern ja nicht.&lt;br /&gt;
Das britische Unterhaus hatte ein deutliches Votum für die Produktion von Sphinxen, Trollen und Zentauren abgegeben. &lt;br /&gt;
Find ich gut. Wurde im Kindergarten oft gefragt, welches Tier ich gern sein würde. Ich wäre gern vorne eine Schnecke und hinten ein Panther. Ein Schnenther oder Pancke, dazwischen ich, geil!&lt;br /&gt;
Bei einem frühen Ultraschallbild einer Schwangeren kann dann gefragt werden, ob die glücklichen Eltern gern den Schwanz und die Kiemen dran haben möchten. Würde die ätzenden Schwimmkurse für Babies in ein ganz anderes Licht rücken. Oder ein Giraffen-Gen für Arme. Der Nachwuchs könnte viel besser den sehr hoch hängenden Nahrungskorb erreichen. &lt;br /&gt;
Als ich den scheinbar ausschlaggebenden Motivationsstoß des Premiers Brown las, nämlich mit Stammzellen aus der Kreuzung Mensch/Rindvieh die furchtbare Krankheit Mukoviszidose heilen zu können, kam mir der einfältige Gedanke, dass Herr Brown fatalerweise das Wort für diese Krankheit falsch geschrieben hat: Muh-Kuh-Viszidose. Dann läge man selbstverständlich mit einer solchen Chimäre richtig. Führe man Forschungen in dieser Richtung weiter, so könnten Allergiker wunderbar mit menschlichen Alligatoren-Stammzellen kuriert und bei Migräne durchaus mal eine Muränenhälfte ausprobiert werden.&lt;br /&gt;
Ich hoffe nur, dass die Voraussicht der Gentechniker nicht der der Meteorologen entspricht.&lt;br /&gt;
In diesem Sinne Mäh, Grunz und ein befreites Kikeriki an alle, die, wie ich, Spaß am Umschreiben der Evolution haben.&lt;br /&gt;
P.S. Mein Chef diniert gerade mit Frau Merkel---also Obacht!</description>
    <dc:creator>rinpotsche</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rinpotsche</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://rinpotsche.twoday.net/stories/4919277/#4928804">
    <title>ich meine</title>
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    <description>gar nichts</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    
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    <dc:date>2008-05-15T16:52:55Z</dc:date>
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    <title>Ich hab verstanden</title>
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    <description>Sie meinen, die Geräusche fehlten noch. Vielen Dank! Im Supermarkt gibt es nicht einen Ton zu kaufen.</description>
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    <dc:date>2008-05-15T12:18:36Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://rinpotsche.twoday.net/stories/4922173/#4925016">
    <title>Du hast ja so recht, Boma! Vielleicht ist es nicht immer gut, alten Scheiß vorzukramen....</title>
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    <description>Du hast ja so recht, Boma! Vielleicht ist es nicht immer gut, alten Scheiß vorzukramen. &lt;br /&gt;
Vorwärts in den Tach.</description>
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  <item rdf:about="http://rinpotsche.twoday.net/stories/4922173/#4923372">
    <title>und so bleibt von nigde</title>
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    <description>dieses gedicht&lt;br /&gt;
ganz schlecht ist es nicht.</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    
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    <dc:date>2008-05-13T11:10:46Z</dc:date>
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    <title>Als Kurzarbeiter in der Türkei</title>
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    <description>Nigde (gespr.: Niede, da türkisches Dehnungs-G)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grand Hotel Nigde&lt;br /&gt;
Müde&lt;br /&gt;
Übrig bliebe&lt;br /&gt;
Ein Rüde&lt;br /&gt;
Nebst Liebe&lt;br /&gt;
Hier Arbeit&lt;br /&gt;
Und Eis&lt;br /&gt;
Panorama wie Schweiz&lt;br /&gt;
Der Hinflug&lt;br /&gt;
Der Rückflug&lt;br /&gt;
Keine Zeit zum Ausflug&lt;br /&gt;
Dazwischen die Stunden&lt;br /&gt;
Im Museum befunden&lt;br /&gt;
Die Arbeit getan&lt;br /&gt;
Drei Tage vertan&lt;br /&gt;
Gefühle ich wiege&lt;br /&gt;
Am Abend in Nigde&lt;br /&gt;
Zu kurz um zu wissen&lt;br /&gt;
Was werd ich vermissen&lt;br /&gt;
Wenn ich&apos;s hier mal triebe&lt;br /&gt;
Nächtens in Nigde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dez. 2006</description>
    <dc:creator>rinpotsche</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rinpotsche</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-12T18:29:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://rinpotsche.twoday.net/stories/4919277/#4921406">
    <title>piff</title>
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    <description>puff, paff</description>
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    <dc:date>2008-05-12T08:33:01Z</dc:date>
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    <title>Feuerwerk</title>
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    <description>Sollte mal das Geld nicht reichen für ein opulentes Feuerwerk. Es gibt zumindest die Geräuschkulisse in jedem Supermarkt:&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Sollte mal das Geld nicht reichen für ein opulentes Feuerwerk. Es gibt zumindest die Geräuschkulisse in jedem Supermarkt:&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Sollte mal das Geld nicht reichen für ein opulentes Feuerwerk. Es gibt zumindest die Geräuschkulisse in jedem Supermarkt:&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/rinpotsche/images/Feuerwerk.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>rinpotsche</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rinpotsche</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-10T11:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rinpotsche.twoday.net/stories/4900526/">
    <title>Doppelkinn</title>
    <link>http://rinpotsche.twoday.net/stories/4900526/</link>
    <description>Da löst sich was auf &lt;br /&gt;
schreibe in den Sand die Erinnerung&lt;br /&gt;
an mich&lt;br /&gt;
zu nah am Wasser &lt;br /&gt;
wie Zeitraffer Linien verwischend&lt;br /&gt;
sich mein Vater herausnimmt&lt;br /&gt;
Konturen einebnend&lt;br /&gt;
mich zu seinesgleichen macht&lt;br /&gt;
Immer kleiner der Abstand wird&lt;br /&gt;
von wachsen und sterben&lt;br /&gt;
und verschmelzen&lt;br /&gt;
wer wem was sagt&lt;br /&gt;
wer wem was lehrt&lt;br /&gt;
wer nichts verstanden hat&lt;br /&gt;
vom Wesen&lt;br /&gt;
in&lt;br /&gt;
Allem</description>
    <dc:creator>rinpotsche</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rinpotsche</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-30T18:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rinpotsche.twoday.net/stories/4895161/#4900487">
    <title>Das Böse -reloaded</title>
    <link>http://rinpotsche.twoday.net/stories/4895161/#4900487</link>
    <description>Die Sache mit der Dark Side of Life scheint sich wohl eigendynamisch mit zunehmendem Alter zu entwickeln, ohne seinen Lochcharakter vorher anzumelden. Was steh ich doch öfters vor einem übel riechenden Abgrund, der sich mir mit meinem eigenen Namen vorstellt und darauf wartet, was ich nun beabsichtige zu tun.&lt;br /&gt;
Im größten Teil der Fälle kritisiere ich, mit leichtem Schwefelgeruch in der Nase, die Anderen, seltener kotze ich einen Text ins Laptop über das Randgefühl, das  dabei hervorkokelt. Hauptsache zeitfern mitgeteilt, also erst mal archiviert in der Hoffnung, nicht vor der Festplatte zu sterben.&lt;br /&gt;
Jedenfalls bin ich irritiert über den Umstand, wie sich die Löcher bilden. Man scheint tatsächlich seine Unschuld einfach nur durch jahrelange Existenz zu verlieren. Ich war doch immer so brav, hab keine Ameise zertreten und trotzdem kann ich nicht verhehlen, dass gewisse moralisch fragwürdige Gegebenheiten bei mir durchaus Genuss hervorrufen.&lt;br /&gt;
Andererseits habe ich erfahren, dass eine erkleckliche Anzahl persönlicher Abgründe zu einer, nicht von der Hand zu weisender, Attraktivität führt, die zu einer interessanten Balance im zunehmenden Alter führen kann. So entstehen teuflische Freundschaften, nehm ich an.&lt;br /&gt;
Und genau deshalb würde ich selbst nicht von gefickter Ehrlichkeit sprechen, weil &apos;gefickt werden&apos; eine Vergewaltigung impliziert, ein durch und durch negatives Erlebnis, wenn es nicht genauer definiert wird. Demnach könnte es so sein, dass die Konfrontation mit mir selbst einer Straftat gleichkäme. Schlechtes Gefühl, Scham, Schande, die, wie Du anfangs sagtest, ein Teil von uns sind.&lt;br /&gt;
Da wir alle so einen Zwilling ständig dabei haben wird es Zeit, den endlich in unser leben zu lassen.</description>
    <dc:creator>rinpotsche</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rinpotsche</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-30T18:18:46Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rinpotsche.twoday.net/stories/4895024/#4899769">
    <title>An Margot</title>
    <link>http://rinpotsche.twoday.net/stories/4895024/#4899769</link>
    <description>war auf einem andren Dampfer, aber macht nix, der Tipp mit dem verrückten Ehegatten ist trotzdem angekommen. Seltsam nur, wenn ich`s recht überlege, wie der Hintergrund für den Text so weit von Deiner Assoziation entfernt sein kann. Oder doch nicht?&lt;br /&gt;
Ich grüble mal</description>
    <dc:creator>rinpotsche</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rinpotsche</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-30T12:19:57Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rinpotsche.twoday.net/stories/4895024/#4899758">
    <title>Früchtchen, Dein kleines</title>
    <link>http://rinpotsche.twoday.net/stories/4895024/#4899758</link>
    <description>Tja, Du hast mich inspiriert! Großartig, das Lob aus Deiner Tastatur.</description>
    <dc:creator>rinpotsche</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rinpotsche</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-30T12:14:24Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://rinpotsche.twoday.net/stories/4895024/#4897423">
    <title>ich weiß es nicht</title>
    <link>http://rinpotsche.twoday.net/stories/4895024/#4897423</link>
    <description>alte säckin, ich heiratete nie. aber als nie verheirateter lernte ich in den letzten jahren einige probleme der verheirateten kennen, die in meinem alter sind, manchmal etwas jünger und manchmal etwas älter.&lt;br /&gt;
oder verstand ich rinpötscherls gedicht total falsch?&lt;br /&gt;
das bier halte auch ich in der hand. manchmal ein glas whiskey oder wein. ich weiß ... es geht doch darum, dass man sich nicht mehr liebt ... obwohl man so viel miteinander lebte (kinder, haus etc.). und dann wankt man jahrelang zwischen den verpflichtungen und seinen träumen beinahe wie besoffen - wenn es um das eigene herz geht. das herz ... ja, das herz, das hat so viel sehnsucht!!&lt;br /&gt;
manchmal sind wir zu sehr seefahrer, und manchmal sind wir zu sehr daheimgebliebene. die mitte ... die mitte? findest du sie?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
redet. &lt;br /&gt;
redet mit euren partnern. sie sind immer noch verrückt nach euch. ha! ich bin unverschämt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verzeiht mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bon.</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-29T14:18:23Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rinpotsche.twoday.net/stories/4895161/#4897350">
    <title>das böse</title>
    <link>http://rinpotsche.twoday.net/stories/4895161/#4897350</link>
    <description>ist elementar da(r). wenn du es in dir verdrängst, wirst du zu einem geist der unruhe, zu einem geist der unmöglichen moralischen wertschöpfung. nimm das böse wie einen lehmklumpen in die hand. betrachte und fühle es/ihn. überlege dir, was es damit auf sich hat, ganz ohne von ihm abgenabelt zu sein.man kann gut sein - und trotzdem weiß man, wie beschissen schlecht man ist, falls einen ab und zu die ehrlichkeit fickt. man kann schlecht sein - aber trotzdem wird man insgeheim wissen, wie beschissen das ist, was man macht ... falls einen ab und zu die ehrlichkeit fickt.&lt;br /&gt;
bob geldoof ... ups ... ne, geldorf ... shit, ich weiß seinen namen nicht mehr ... ich träumte ... kacke ... und ich hörte ihn heute morgen auf einem kapitalisten-kongreß sprechen. er sprach vor all diesen arschlöchern aus politik und wirtschaft. sie hörten ihm zu. wow! ich denke, das hat er durch seine berühmtheit erreicht ... fragt sich, ob er noch von der ehrlichkeit gefickt wird, oder ob er inzwischen ebenso infiziert kapitalistisch rhetorisch um die ecken jault ... so dass lügen wie kleine teddy-bären daherkommen.&lt;br /&gt;
ich weiß es nicht.&lt;br /&gt;
no, ich weiß es echt nicht.&lt;br /&gt;
eins könnte ich wissen ... ich könnte wissen, was ich selbst ablabere; ich könnte wissen, was ich selbst anstelle; ich weiß es ... dummerweise fickt mich die ehrlichkeit auch nur zwischendurch.&lt;br /&gt;
kaum hat sie mich gefickt, verläßt sie mich nämlich wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so! euch gehts also anders?&lt;br /&gt;
sagt mir, wie es euch damit geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bon.</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-29T13:52:57Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rinpotsche.twoday.net/stories/4895024/#4897288">
    <title>Hoppla...</title>
    <link>http://rinpotsche.twoday.net/stories/4895024/#4897288</link>
    <description>...da hat mich das rinpötscherl lyrisch nicht nur überholt, sondern einfach mal stehen lassen, wenn auch der Anlass ein denkbar besch...ener ist.</description>
    <dc:creator>schreiben wie atmen</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 schreiben wie atmen</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-29T13:27:18Z</dc:date>
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