In einer für das menschliche Auge nicht wahrnehmbaren Geschwindigkeit, frisst sich ein etwa handtellergroßer, gelber Schleimpilz über die organisch verunreinigte Oberfläche einer gotischen Wandmalerei. Zur gleichen Zeit schlägt ein Hund beim Geruch eines passiven Aspergillus niger an, dessen Sporen hinter einer Fußbodenleiste schlafen. Ein paar Straßen weiter ist ein kleines Zwillingspärchen plötzlich in der Lage, mit Messer und Gabel zu essen, während sich ihre Eltern streiten. Der alte Vater nebenan verbringt unbemerkt mehr Zeit mit hochgelegten Füßen, als er sich selbst eingestehen möchte. Ein neuer Stern wird entdeckt, und ein Geräusch nicht identifiziert. Ich kenne mich ganz gut mit verunreinigten Kulturoberflächen aus; mein Hund kann Farben am Geruch unterscheiden, mir fehlt jedoch der Sinn, diese Fähigkeit ohne Flunkerrisiko tatsächlich zu bestätigen. Meine physikalische Liebe gilt Magneten, Schiffen aus Eisen und der Entropie. Und dem Ewigen Eis. Dass wir keine zwei Sonnen haben, halte ich für puren Zufall, wogegen meiner Meinung nach
der Text-
nie endend- als gecybert oder Radiowelle selbst mir auf die Nerven ginge, aber irgendwie tut er das ohnehin, angesichts der nicht zu leugnenden Toten in Dosen, zu denen ich ebenfalls mal gehören werde, mit einer verschmutzten Oberfläche über die ein Pilz ääst, aus dessen unsichtbaren Hinterlassenschaften ein Paar neuer, kleiner Füße entstehen. Schrecklich wichtig und endlich schön, so ein langatmiger Kettenreaktionsgedanke beim Zuschneiden von Einlegesohlen.
http://www.youtube.com/watch?v=rWsP3E2AEeQ
rinpotsche - 22. Jan, 17:41
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Gedulden bis
*klick
anschnall
flieg, flieg, fliegen
tomatensänften saften
mach hübsch!
flieg, filliegos
saharasandeln
kopfspring - (Kopfsprung)
mhm
big childen
horizonte zählen sonnen
Januaroma
*
rinpotsche - 22. Jan, 13:23
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ist mir selbst ein vages Geheimnis; es unterschleicht mich, wie zeichnen oder hier etwas stehen zu haben, ein Pfusen meines Gehirns, prophylaktisch angewandt gegen den platzenden Kopfschmerz. Ein Beweis, mich nicht selbst verlassen (forlorn) zu können und sogar Spaß bei der Begegnung zu empfinden. Das war beileibe nicht immer so, um ehrlich zu sein, meistenteils nicht.
Der scharfe Luftzug der über mir schwingenden Abrissbirne hatte mich schon so verkühlt, dass ich stellenweise nicht mal mehr selbst die Fenster zur Außenwelt schließen konnte. Draußen auf der Wiese wuchsen trotzig Gänseblümchen, meiner Wiese: ich liebe dich, ich liebe dich nicht, ich liebe dich, ich liebe dich -nicht. Auf der Erde meiner Seele, die ich lockeren Herzens straußweise verkaufte. Dass damit davonspaziert wurde, um anderen Labsal in der Vase zu sein, nimmt mich nicht wunder, warum sollte man auch die rumfliegenden, zu lüsternen Bienchen geformten Hunderter samt duftender Befriedigungsstation nicht aufheben, wenn sie so freizügig und billig ausverkauft werden?
Alles eine Frage der unterdrückten Herztalente, der gefesselten, angstbeladenen Leidenschaften des Gärtners - eine Temperaturfrage eigentlich. Gelingt es, eine seelische Klimakiste aus dem Ewigen Eis heraus zu schleusen, ohne den Kern zu beschädigen?!
Die Ich-Inkunabel, der Keim mit dem zarten Flaum, nach süßer Zukunft schmeckend, nicht durch einen Kuss aufweckbar, nur durch beständiges Streicheln Richtung Klippe zu bewegen, von der in sich selbst gesprungen werden muss.
Mir ist das Leben durch leben begegnet, und dafür muss ich töten.
Photo: nicht verfügbar
Musik: "
rinpotsche - 15. Jan, 14:16
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.Es ist einfach nicht warm genug am Rechner.
rinpotsche - 6. Jan, 22:32
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hätte ich all die wunderbaren 'Besten Wünsche' zu Neujahr erstmal deponiert, aufgehoben und gespart, doch bei einer
Geräuschprinzessin werde ich schwach.
rinpotsche - 2. Jan, 18:58
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Große Zwiebelstücke und Schlaffasern, zwischendrin blieben die vergangenen Feiertage gequetscht bis auf ihr Ende, an dem ich fast in New York war, eine wunderbare, große Überraschung -unvergesslich, Etappenlohn einer für mich außergewöhnlichen, beiderseitigen Geduld. Als Provinznestlerin ziehe ich sowieso jede Bühne der zweidimensionalen, zweifelhaften Unterhaltung vor, und dort die Abschnitte, in denen ich den Sucher beobachten kann, der schon mal eine herausragende Bogenspitze aus dem Orchestergraben erwischt. Fehlersuche. Nicht einen zu entdecken, die Suche ist's. Aber der einzige und nicht wahre, war nur unser Gehumpel. Wir werden also in nächster Zukunft das langsame Reisen kennenlernen, mehr Steinchen und uns hoffentlich mehr von den kleinen drei Dimensionen hinreißen lassen. Meine einhergehende Misanthropie sticht ein wenig, strengt an durch meine ablehnende Haltung der Ablehnung gegenüber. Die Zwiebelstreifen schmecken, quitschen jedoch unangenehm beim regelmäßig versagten Alleshabenwollen, und der reife Apfel fällt einfach nicht vom Baum, während er großspurig über den Fall der Fälle referiert.
Nicht mehr weit bis ins Neue Jahr.. Guten Rutsch!

(Symbolbild)
rinpotsche - 30. Dez, 11:53
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Sich bloß keine Gedanken zu machen ist ein Mordsgeschäft.
rinpotsche - 27. Dez, 20:22
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